HERMANN LEDERLE

EXHIBIT EXTENDED UNTIL FALL 2018

Voller Kraft und Ausdrucksstärke

Hermann Lederle präsentiert seine Bilder bei Betten Knoll in Rohrbach-Süd

Rohrbach. (seg) Von Los Angeles nach Stuttgart zur Vertiva, von dort nach Heidelberg Rohrbach-Süd zu Betten Knoll und von hier aus dann im Frühjahr zurück nach Los Angeles geht die Reise der Bilder von Hermann Lederle. Der Künstler, der aus der Metropolregion stammt, absolvierte nach der Schule eine Ausbildung in Malerei, Fotografie und Filmemachen am San Francisco Art Institute. Nicht nur seine enge Verbindung zur Region – er stellt öfter in einer Mannheimer Galerie oder auch bei der Art Karlsruhe aus –, sondern auch die Aufmerksamkeit, die die Franz Musiol-Ausstellung vor einigen Monaten bei Betten Knoll in Rohrbach-Süd erregte, veranlasst Lederle nun, in dem großzügig gestalteten und zum Bettenfachgeschäft umgewandelten Industriebau einige seiner Gemälde zu zeigen. "Seine kraftvollen Bilder entfalten in unserem puristischen Ausstellungsraum eine besondere Wirkung", betont Dr. Rosy Knoll, deren Anliegen nicht nur die individuelle, kompetente Beratung rund um das Thema Schlafen ist, sondern die auch gerne (Schlaf)Kultur vermittelt. Ihr Sohn Alexander ergänzt: "Dem Künstler gefällt, dass hier alles in Bewegung ist, gearbeitet wird, Kunden ein und aus gehen, das Ganze nichts Erstarrtes oder Exklusives wie eine Galerie hat."

Exhibit at Betten Knoll Heidelberg by Hermann Lederle November 2017

Dr. Rosy Knoll, Sohn Alexander und zwei Mitarbeiter vor "Adaptation". Das Besondere bei dem 2,70 auf 1,70 Meter großen Gemälde ist, dass Lederle mehrere seine Bilder zerschnitten und auf mehreren Ebenen übereinander zu einem neuen Bild arrangiert hat. Foto: Eckl-Gruß

Exhibit at Betten Knoll Heidelberg by Hermann Lederle November 2017

 

Durch seine Experimentierfreudigkeit entwickelte Lederle, der in Los Angeles lebt und arbeitet, früh eine eigene visuelle Sprache, die sich beispielsweise durch eine Mehrdimensionalität auszeichnet. Interessant ist zudem seine besondere Art der "Verschwommenheit", die vor einigen Jahren in der Huffington Post folgendermaßen charakterisiert wurde: "Stellen Sie sich Claude Monets Pappeln vor …wenn Monet 100 Jahre später arbeitete und viel Zeit im Internet verbrachte … und Sie nähern sich der Arbeit von Hermann Lederle." Ob "Adaption", "Cascade" oder "Forever Young" – die meisten Bilder sind ausdrucksstark und farbenfroh. Andere wieder muss man aus verschiedenen Perspektiven betrachten, um alles wahrzunehmen. Besonders auffällig ist das bei "Crazy One" aus dem Jahr 2011, das bei der Art Karlsruhe präsentiert wurde: Erst einmal dominiert die Farbgebung in Rot und Grün, mit einigen schwarzen Linien. Wer das Bild von allen Seiten und aus einiger Entfernung betrachtet, dem erschließt sich dann ein etwas merkwürdiger "Rodeo-Ritt". Die Gemälde Lederles wurden bereits in verschiedenen Galerien in den USA und Europa ausgestellt und finden sich in privaten Sammlungen, beispielsweise bei Ringo Starr oder Gabor Csupo.

Bis März haben Interessierte die Möglichkeit, die Bilder bei Betten Knoll in der Englerstr. 3 in Heidelberg Rohrbach-Süd, Montag bis Freitag von 10 bis 18.30 Uhr sowie Samstag von 10 bis 17.30 Uhr zu besichtigen.

 

Exhibit at Betten Knoll Heidelberg by Hermann Lederle May 2018

Rhein Neckar Zeitung, May 4th 2018. Hermann Lederle Exhibition extended until Fall 2018

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